Energie Institut Pinkafeld

Bücher und Fachpublikationen

Bücher und Fachpublikationen von Prof. Dipl.-Ing. Rudolf Jauschowetz.

Herz-Buch „Das Herz der Warmwasserheizung – die Hydraulik“,

14 Übersetzungen des  Herzbuches

von Prof. Dipl.-Ing. Rudolf Jauschowetz

Eigenverlag der Firma Herz, Armaturen GesmbH., 1230 Wien

2. Auflage 2006

Art.Nr. W100101

Preis: 29,-- EURO

Broschüre: 144 Seiten A4 und Anhang

Dieser Leitfaden zur richtigen Planung und Ausführung einer Warmwasserheizung erläutert neben den erforderlichen Grundlagen der Wärme- und Strömungslehre auch die einschlägigen gültigen Normen und Richtlinien. Durchgerechnete praxisnahe Beispiele, als auch Arbeits- Norm- und Datenblätter von Anlagenteilen, Spezialarmaturen, Ventilen, Umwälzpumpen, Fittingen und Rohren unterstützen den Praktiker bei der Berechnung und Dimensionierung von Warmwasser Heizungsanlagen. Zu bestellen unter: www.herz-armaturen.com; e-mail: office@herz-armaturen.com oder: office@solar-zentrum.at

Das Lehrbuch ist in 14 Sprachen: Bulgarisch, Deutsch, Englisch, Kroatisch, Polnisch, Rumänisch, Russisch, Serbisch, Slowakisch, Slowenisch, Tschechisch, Ungarisch, erhältlich.

2w. Auflage 2010, April 2013

Hier können Sie das HERZ-Buch „Das Herz der Warmwasserheizung – die Hydraulik“ bestellen


Beim Warmwasser sparen

    • 1. Über die Steuerung des Thermostaten im Boiler können Sie die gewünschte Aufheiztemperatur wählen. Um Energie zu sparen, sollten Sie eine geringere Aufheiztemperatur einstellen. Steigt der Warmwasserbedarf wie z.B. bei Gästen, erhöhen Sie diese Temperatur. Die gewählte Aufheiztemperatur sollte in etwa dem Tagesbedarf an Warmwasser entsprechen
    • 2. Empfohlene Warmwassertemperaturen: Normaler Gebrauch am Waschbecken und im Bad bei geringerem Warmwasserbedarf ca. 45°C. Für Küchenspüle und mittleren Wasserbedarf ca. 55°C.
    • 3.Lassen Sie heißes Wasser nicht ungenutzt abfließen (etwa beim Spülen unter fließendem heißen Wasser, Zähne putzen und Nassrasur bei fließendem Warmwasser usw.).
    • 4. Duschen Sie häufiger anstelle von Baden, dann brauchen Sie weniger Wasser für die Körperpflege und sparen Energie.
    • 5. Stellen Sie Ihre Heißwasserbereitung während längerer Abwesenheit, z.B. Urlaub, ab bzw. auf minimale Temperatur (Einfrierschutz). Dadurch werden zusätzliche Wärme- und somit Energieverluste vermieden.
    • 6. Undichte Armaturen vergeuden Energie, niedrige Wassertemperaturen erhöhen die Lebensdauer der Dichtungen.

Unser Energiesparen stoppt den Import von Atomstrom!

Ihr Heizungsprofessor

Fernheizung in Pinkafeld ist umweltfreundlich

Am interessantesten und vielfältigsten ist die gespeicherte Sonnenenergie in Form der „Biomasse“. Sie liefert Nährstoffe, Heizstoffe, Baustoffe und Rohstoffe für die chemische Industrie (sic. RAGGAM). Aus Biomasse kann man die höchste Energiestufe, den elektrischen Strom erreichen. Jede Pflanze kann über den Umweg der Fermentierung zu Biogas vergast werden. In Pinkafeld wird dieses Biogas in Gasmotoren verströmt. Die Abwärme dieser Motoren wird in das Fernheizsystem geliefert. Die Fernwärme in Pinkafeld stammt aus erneuerbarer Energie und ist CO2 neutral. Seit Jahren werden damit die Gemeindebauten, Schulen und das Hallenbad beheizt. Da die Biomasse eine Chance gegen den Klimakollaps darstellt, sollte man diese Fernheizung bevorzugt nützen.

Fernheizung eine „Energie der Zukunft“

Steckerleiste mit Schalter

In der letzten Ausgabe habe ich Sie auf die Fensterstockdichtung, sowie auf das Stromsparpotential beim Tausch einer Heizungspumpe aufmerksam gemacht. Heute erinnere ich Sie an die Stromreduktion mittels der Steckerleiste mit Schalter. Diese kosten im Handel unter EUR 10,-- . Man bedenke, wenn man konsequent den „Standby“ der Fernseher, Radio und Computer abschaltet, könnte man in Österreich den erzeugten Strom eines Donaukraftwerkes einsparen. Von dieser Stromeinsparung profitiert jeder. Gleichzeitig könnte damit der Zukauf von Atomstrom reduziert werden.

Der Standby-Modus mag zwar bequem sein, doch der Verzicht lohnt sich!

Ihr Heizungsprofessor


„Forscher erzielen Durchbruch bei Supraleitern“

2014-07-03 von Christian Narkus, Admin

„Nach 30 Jahren Forschung wollen Wissenschaftler der Cambridge Universität einen Durchbruch bei Supraleitern gemacht haben. Dabei soll es um den Ursprung der verlustfreien Leitfähigkeit gehen. Damit könnte die Tür weit aufgestoßen werden für entscheidende zukünftige Projekte. Verlustfreie Stromnetzwerke, Supercomputer der nächsten Generation und Magnetschwebebahnen würden alle damit realistischer.

Jahrzehntelang haben Forscher sich Gedanken gemacht, wie die Supraleitung entsteht. Jetzt wollen Wissenschaftler der University of Cambridge eine Entdeckung gemacht haben. Konkret seien Wellen in Elektronen gefunden worden. Diese Wellen sollen besonders dicht geladen sein und erschaffen dadurch eine Art verdrehter Tasche im Leitungsmaterial. Und genau in dieser Tasche entstehe die Supraleitung. Supraleiter bestehen aus Material, dessen elektrischer Widerstand sich auflöst. Grundvoraussetzung dafür ist eine extreme Kälte. ….“ Sic.

Quelle und vollst. Beitrag: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

Solaranlagen: Winterpflege/Service

Solarthermische Anlagen sollten mindestens einmal im Jahr gewartet werden, um sicher zu gehen, dass diese gut funktionieren. Die kalte Jahreszeit ist der ideale Zeitpunkt dafür. Aus umfangreichen Untersuchungen geht hervor, dass einerseits eine schlechte Regelungseinstellung gegeben sein kann und andererseits Lufteinschlüsse zu einer fehlerhafte Zirkulation durch die Kollektoren führt. Beides verschlechtert die Wirkung und damit den Wärmeertrag. Erfahrungsgemäß sollte die Glykol-Wasser-Mischung nach 5 Jahren gewechselt werden. Dabei sollte auch eine ordentliche Spülung zur Reinigung des Systems erfolgen. Eine jährliche Prüfung des Froschutzes wird empfohlen. Beim Tausch der Umwälzpumpe wird der Einbau einer stromsparenden, neuen Pumpe angeraten. Damit die Verdampfung, die die Zirkulation unterbindet, an heißen Sommertagen unterbleibt, ist die Funktion des Ausdehnungsgefäßes besonders wichtig. Oftmals fehlt der Luftpolster im Gefäß, die Luft muss nachgefüllt werden. Eine Fülle von Arbeiten, die von einem Profi ausgeführt werden sollten, steht an. Nutzen Sie daher die Winterzeit um Ihre Solaranlage zu warten. Denn kommt die Sonne, dann kann Ihre Anlage wieder in einen störungsfreien Betrieb gehen.

Ihr Heizungsprofessor


Energiemanagement nach dem Energieeffizienzgesetz

Autor: Dr. Erich ROSENBACH (2014 Okt.)

Energieeffizienzgesetz (EEffG): 2014

Auszugsweise Wiedergabe

In den letzten Jahren sind die Themen Energieverbrauch und Energieeffizienz vermehrt Gegenstand legistischer Bemühungen der Europäischen Union (EU) sowie deren Mitgliedsstaaten geworden. Hintergrund dieser Entwicklung ist zunächst aus ökologischer Sicht das Faktum, dass die Bereitstellung der ständig steigenden nachgefragten Energiemengen auch einen vermehrten Ausstoß von Treibhausgasemissionen – vor allem von Kohlenmonoxid – mit sich bringt. Neben dem forcierten Umstieg auf alternative Energieträger ist die Verbesserung der Energieeffizienz unserer Gesellschaft erforderlich, um hier eine Trendwende einzuleiten und schließlich auch die Klimaschutzziele zu erreichen. Neben diesen ökologischen Gründen sind die kontinuierlich steigenden Energiepreise sowie die Endlichkeit der fossilen Energieträger (Schlagwort „peak oil“) und damit das Thema Versorgungssicherheit, ins Zentrum der Betrachtung durch Politik und Wirtschaft gelangt. Krisenhafte Ereignisse in den Erdöl- und Erdgasherkunfts- sowie –transitstaaten führen uns die Abhängigkeit unseres Gesellschafts- und Wirtschaftssystems von einer gesicherten und stetigen Energieversorgung drastisch vor Augen.

Das Energieeffizienzgesetz EEFFg 2014

Nach umfangreichen Diskussionen und Vorlage mehrerer Gesetzesentwürfe verabschiedete der österreichische Nationalrat schließlich im Sommer 2014 das „Energieeffizienzpaket des Bundes“ mit seiner Kernregelung, dem Bundes-Energieeffizienzgesetz (EnEffG), kundgemacht im BGBl I Nr. 72/2014.

Unternehmen

Unter „Unternehmen“ versteht § 5 Abs 1 Z 18 „jede privatrechtlich organisierte auf Dauer angelegte Organisation selbständiger wirtschaftlicher Tätigkeit, unabhängig davon, ob es sich dabei um Endenergieverbraucher oder Endenergielieferanten handelt“. Verbrauchende Unternehmen, die zu mehr als 50% im Eigentum eines anderen Unternehmens stehen, sind dem Mutterunternehmen zuzurechnen.

Unter Energieverbrauch wird der Einsatz von Energie zu eigenen Verbrauchszwecken verstanden

§9 EnEffG

Verpflichtende Energieaudits oder Managementsysteme Große endenergieverbrauchende Unternehmen – das sind Unternehmen ab 250 Beschäftigte sowie Unternehmen mit einem jährlichen Umsatz von mehr als 50 Millionen Euro und einer Bilanzsumme von mehr als 43 Millionen Euro – haben gemäß §9 Abs 2 EnEffG entweder in regelmäßigen Abständen, zumindest alle vier Jahre, ein externes Energieaudit durchzuführen oder alternativ ein entsprechendes Managementsystem, das ebenfalls zumindest alle vier Jahre ein externes oder internes Energieaudit umfassen muss, einzuführen.

Energieaudit

Unter „Energieaudit“ versteht das Gesetz „ein systematisches Verfahren (…) zur Erlangung ausreichender Informationen über das bestehende

(1)Energieverbrauchsprofil eines Gebäudes oder einer Gebäudegruppe, eines
(2)Betriebsablaufs in der Industrie und/oder
(3)einer Industrieanlage oder
(4) privater oder
(5) öffentlicher Dienstleistungen,

zur Ermittlung und Quantifizierung der Möglichkeiten für kostenwirksame Energieeinsparungen und Erfassung der Ergebnisse in einem Bericht“.

Meldung an Monitoringstelle

Große Unternehmen haben die Einführung eines Managementsystems oder die Durchführung eines Energieaudits, deren Inhalte und gewonnenen Erkenntnisse unverzüglich der Nationalen Energieeffizienz-Monitoringstelle zu melden oder melden zu lassen. Bestehende Unternehmen haben bis Ende Jänner 2015 der Monitoringstelle die beabsichtigte Einführung und bis Ende November 2015 die vollständige Umsetzung eines Managementsystems zu melden. Ansonsten ist bis Ende November 2015 die Durchführung des externen Energieaudits an die Monitoringstelle zu melden.

Freiwillige Energieberatungen

Kleine und mittlere Unternehmen können natürlich auch freiwillige Maßnahmen setzten.

Energieberatungen

„Energieberatung“ im Sinn des EnEffG ist „die Vermittlung ausreichender Informationen über das bestehende Energieverbrauchsprofil eines Verbrauchers zur Ermittlung und Qualifizierung der allfälligen Möglichkeiten für kostenwirksame Energieeinsparung“ (§5 Abs 1 Z 4 EnEffG).

Energiedienstleistung

„Energiedienstleistung“ im Sinne des EnEffG ist „der physische Nutzeffekt, der Nutzwert oder die Vorteile, die aus einer Kombination von Energie mit energieeffizienter Technologie oder mit Maßnahmen gewonnen werden, die die erforderlichen Betriebs-, Instandhaltungs- und Kontrollaktivitäten zur Erbringung der Dienstleistung beinhalten können; sie wird auf der Grundlage eines Vertrags erbracht und führt unter normalen Umständen erwiesenermaßen zu überprüfbaren und mess- oder schätzbaren Energieeffizienzverbesserungen oder Primärenergieeinsparungen“ (§5 Abs 1 Z 5 EnEffG).

Energieberater für kleine und mittlere Unternehmen

Energieberater werden verpflichtet, bei Energieberatungen für kleine und mittlere endenergieverbrauchende Unternehmen die durchgeführten Beratungen sowie deren Inhalte der Nationalen Energieeffizienz-Monitoringstelle zu melden. Bei Energieaudits für Unternehmen ist es Aufgabe des Energieauditors, die durchgeführten Energieaudits und deren Inhalt der Monitoringstelle zu melden.