Ziviltechnikerkanzlei JAUSCHOWETZ

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Prüfung von Arbeitsmittel gemäß Arbeitsmittelverordnung AM-VO

Abnahmeprüfungen und/oder wiederkehrende Prüfungen von Arbeitsmitteln führen wir gemäß § 7, 8, 9 und 10 der Arbeitsmittelverordnung (AM-VO) durch. Im Wesentlichen ist dort festgelegt:

  • Welche Arbeitsmittel müssen geprüft werden?
  • Wann ist die Prüfung der Arbeitsmittel fällig? (Prüfpflichten, Abnahmeprüfung und wiederkehrende Prüfung)
  • Wer darf die Prüfung durchführen?
  • Wie dürfen die Arbeitsmittel genutzt werden?
  • Wie müssen sie beschaffen sein?

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Unsere Leistungen rund um die Prüfung von Arbeitsmitteln

Im Rahmen einer Arbeitsmittelprüfung bieten wir Ihnen folgende Dienstleistungen an:

  • Abnahmeprüfung und regelmäßige Prüfungen von Arbeitsmitteln Nach § 7, 8, 9 und 10 AM-VO
  • Prüfung der Arbeitsmittelbeschaffenheit hinsichtlich ihrer Erfüllung der Bestimmungen des vierten Abschnitts der AM-VO
  • Beschaffenheitsprüfung „alter“ Betriebsmittel und Maschinen hinsichtlich ihrer Weiterverwendbarkeit
  • Feststellung der Prüfpflichten

Bei Interesse besprechen wir gerne alle weiteren Details Ihrer Arbeitsmittelprüfung mit Ihnen – rufen Sie uns einfach an!

Welche Arbeitsmittel müssen einer Prüfung unterzogen werden?

Folgende Arbeitsmittel sind vor der ersten Inbetriebnahme einer Prüfung für die Abnahme nach § 8 AM-VO zu unterziehen:

  • Krane einschließlich Ladekrane auf Fahrzeugen,
  • sonstige kraftbetriebene Arbeitsmittel zum Heben von Lasten, die vor der Verwendung eingebaut oder montiert werden müssen,
  • durch mechanische oder elektronische Führungs- beziehungsweise Leitsysteme geführte Regalbediengeräte,
  • Fahrzeughebebühnen,
  • auf Fahrzeugen aufgebaute Ladebordwände,
  • kraftbetriebene Anpassrampen,
  • fest montierte Hubtische zur ausschließlichen Beförderung von Gütern,
  • Arbeitskörbe für Krane, Hubstapler und mechanische Leitern,
  • Arbeitsmittel, die vor der Verwendung am Einsatzort aus Einzelteilen zusammengebaut oder an Teilen der Umgebung, wie Gebäuden, montiert werden müssen, zum Heben von ArbeitnehmerInnen oder von Lasten und ArbeitnehmerInnen (zum Beispiel Fassadenbefahrgeräte, Mastkletterbühnen, Bauaufzüge mit Personenbeförderung, Einrichtungen zur Beförderung von ArbeitnehmerInnen im Schornsteinbau),
  • Kraftbetriebene Türen und Tore, einschließlich solcher von Fahrzeugen,
  • Tore, die sich nach oben öffnen, mit einer Torblattfläche über 10 m²,
  • Materialseilbahnen, auf die das Seilbahngesetz 2003, BGBl. I Nr. 103/2003, aufgrund § 3 Z 2 und Z 3 SeilbG 2003 keine Anwendung findet,
  • Bagger und Radlader zum Heben von Einzellasten, die vom Hersteller oder Inverkehrbringer für diese Verwendung nicht vorgesehen sind,
  • Fahrbare und verfahrbare Hängegeräte,
  • Förderanlagen für Untertagebauarbeiten (z.B. Schachtbefahrungsanlagen, Schrägaufzüge)

Folgende Arbeitsmittel sind mindestens einmal im Kalenderjahr, jedoch längstens im Abstand von 15 Monaten, einer wiederkehrenden Prüfung nach § 9 AM-VO zu unterziehen:

  • Krane einschließlich Ladekrane auf Fahrzeugen, schienengebundene und nicht schienengebundene Fahrzeugkrane (Mobilkrane),
  • sonstige kraftbetriebene Arbeitsmittel zum Heben von Lasten, Winden und Zuggeräte,
  • durch mechanische oder elektronische Führungs- beziehungsweise Leitsysteme geführte Regalbediengeräte,
  • Hubtische zur ausschließlichen Beförderung von Gütern,
  • Fahrzeughebebühnen,
  • auf Fahrzeugen aufgebaute Ladebordwände,
  • kraftbetriebene Anpassrampen,
  • kraftbetriebene Türen und Tore, einschließlich solcher von Fahrzeugen,
  • Tore, die sich nach oben öffnen, mit einer Torblattfläche über 10 m²,
  • Materialseilbahnen, auf die das Seilbahngesetz 2003, BGBl. I Nr. 103/2003, aufgrund § 3 Z 2 und 3 SeilbG 2003 keine Anwendung findet,
  • Bagger und Radlader zum Heben von Einzellasten,
  • Lastaufnahmeeinrichtungen und Anschlagmittel für Lasten oder Arbeitskörbe,
  • selbstfahrende Arbeitsmittel, ausgenommen Fahrzeuge, für die eine Prüfpflicht nach dem Kraftfahrgesetz 1967 (KFG 1967), BGBl. Nr. 267, besteht,
  • Arbeitsmittel zum Heben von ArbeitnehmerInnen oder von Lasten und ArbeitnehmerInnen,
  • Arbeitskörbe,
  • Hubstapler mit hubbewegtem Fahrerplatz,
  • Befahr- und Rettungseinrichtungen,
  • mechanische Leitern,
  • Stetigförderer, ausgenommen Förderbänder und Rollenbahnen unter 5 m Förderlänge,
  • Feuerungsanlagen für flüssige oder gasförmige Brennstoffe mit mehr als 30 kW Nennwärmeleistung,
  • kraftbetriebene Pressen, Stanzen und Spritzgießmaschinen mit Handbeschickung oder Handentnahme,
  • Bolzensetzgeräte,
  • fahrbare und verfahrbare Hängegerüste,
  • Förderanlagen für Untertagebauarbeiten (z.B. Schachtbefahrungsanlagen, Schrägaufzüge),
  • mechanische Vortriebsgeräte für Untertagbauarbeiten (z.B. Fräsen, Aufbruchgeräte),
  • sonstige Geräte und Anlagen für Untertagebauarbeiten, auf denen ArbeitnehmerInnen transportiert oder von denen Arbeiten aus durchgeführt werden,
  • Verteilermaste.